Forsa-Umfrage zur Leistungsorientierung bei BeamtenBBB: Leistung muss sich lohnen - |
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Leistung muss sich lohnen - unter diesem Motto steht auch die künftige Dienstrechtsreform in Bayern. "Das will doch jeder", so der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) Rolf Habermann, "auch unsere Kolleginnen und Kollegen. Da ist es selbstverständlich, dass die Mehrzahl von Ihnen eine stärkere Leistungsorientierung anstatt eines Vorrückens lediglich nach Lebensalter bevorzugt. "Man kann aber jedes System der Leistungsbezahlung in die Tonne treten, wenn nicht ausreichend Beförderungsstellen bereit gestellt werden. Das ist derzeit bei Weitem nicht der Fall", gibt der BBB-Chef zu bedenken.
Außerdem greife die Darstellung des Instituts zu kurz. Das geltende Dienstrecht enthalte eine Vielzahl von Regelungen, die eine Leistungshonorierung möglich machen. "Die werden aber nur begrenzt genutzt", bedauert Habermann. Die früheren Dienstaltersstufen, die ein Vorrücken im 2-Jahresrythmus vorsahen, gehörten seit 1997 ohnehin der Vergangenheit an. Aus der Sicht des BBB stehe bei der jetzt anlaufenden Dienstrechtsreform die Beförderung als das zentrale Leistungselement eindeutig im Mittelpunkt. "Dann muss aber - und daran hapere es heute in der Folge einer verfehlter Sparpolitik noch - auch ein Vorrücken ermöglicht werden. Sonst schlägt die Leistungsbereitschaft in Frust um", so der BBB-Chef. Die gegenwärtig laufenden Verhandlungen mit der Staatsregierung stimmen den BBB optimistisch.
Für eventuelle Nachfragen stehen zur Verfügung:
Anette Egle, Mobil (01 79) 2 22 52 21
Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes e.V., Tel. (01 71) 2 31 89 08









