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Die Rücknahme der 42-Stunden-Woche

BBB: Runter mit der Arbeitszeit!


Die Rücknahme der 42-Stunden-Woche für bayerische Beamtinnen und Beamte verlangt der BBB seit ihrer Einführung im Jahr 2004. Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) begrüßte eine entsprechende Forderung der Landtags-SPD. Die 42-Stunden-Woche ist Gift für das Arbeitsklima. Der BBB fordert vielmehr intelligente Arbeitszeitmodelle. "Diese können aber nicht in einem sturen Anheben des Pensionsalters liegen", betont Habermann.

 

"Die Verärgerung der Beschäftigten über die letzte Arbeitszeitanhebung ist im Laufe der Zeit nicht verraucht", so der BBB-Chef. Jedem Beschäftigten ist bewusst, dass sie einer Gehaltskürzung entsprach. Noch dazu könne jeder Beamte miterleben, wie die in seinem Umfeld tätigen Angestellten wöchentlich früher nach Hause gehen. "Das schwächt die Motivation und fördert Überlastung!", meint Habermann. 

 

"Es ist an der Zeit für eine Gesamtschau", verlangt er. "Wir brauchen einen flexibleren Ruhestandseintritt und kein stures Anheben von Altersgrenzen." Wer nicht mehr arbeiten könne, werde sich auch von Vorschriften nicht beeindrucken lassen. "Wer länger arbeiten kann und will, dem muss das ermöglicht werden. Wer nicht mehr in der Lage ist, seinen Job zu machen, der muss zu zumutbaren Bedingungen auch früher aufhören können. Da müssen im Rahmen der Dienstrechtsreform innovative Lösungen gefunden werden", verlangt Habermann.

Für eventuelle Nachfragen stehen zur Verfügung:
Vanessa Schneider, Tel. (0 89) 55 25 88 - 10
Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes e.V., Tel. (01 71) 2 31 89 08



















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