Einkommensrunde 2008 im öffentlichen DienstBBB: Öffentlichen Dienst am Aufschwung beteiligen
Der öffentliche Dienst dürfe von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung nicht abgehängt werden, verlangt der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) Rolf Habermann, heute in München. Am morgigen Donnerstag beginnen in Potsdam die Verhandlungen zur Einkommensrunde 2008 im öffentlichen Dienst. Damit würden die Weichen für die künftigen Beschäftigungsbedingungen der Beamten und Tarifbeschäftigten in ganz Deutschland gestellt, selbst wenn diese seit der Aufspaltung des Tarifrechts bzw. der Föderalismusreform nicht mehr durch einheitliche Vorgaben bestimmt würden.
Habermann warnt vor Fehlentwicklungen im öffentlichen Dienst. "Gerade in unserem Bereich wird ein hohes Maß an Berufsethos gefordert. Dazu müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen", verlangt er. Mitarbeitermotivation und Nachwuchsgewinnung verlangten gezielte Investitionen in den öffentlichen Dienst. Habermann: "Die Beschäftigten mussten lange genug zur Haushaltskonsolidierung beitragen. "Die Sparmaßnahmen der vergangenen Jahre haben das Selbstverständnis und das Selbstwertgefühl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst verletzt", so Habermann. "Jetzt ist es an der Zeit, ihnen etwas zurückzugeben. Die Politik kann und muss nun zeigen, was ihr der öffentliche Dienst wert ist!" Die Kürzungen, Streichungen und Arbeitszeitverlängerungen der vergangenen Jahre hätten das "Betriebsklima" erheblich verschlechtert. "Die Beschäftigten warten auf ein deutliches Zeichen, dass man zu ihnen steht und sie nicht nur als jederzeit verfügbare Sparmasse angesehen werden", verdeutlicht der BBB-Chef.
Für eventuelle Nachfragen stehen zur Verfügung: |
|||||
Presse - Archiv
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
Downloads
Reden









