BBB: Auch in Zukunft brauchen wir die Altersteilzeit!
Der Bayerische Beamtenbund (BBB) spricht sich für eine Verlängerung der Altersteilzeit im bayerischen öffentlichen Dienst aus. Anlass ist der kürzliche Beschluss des SPD-Präsidiums, mit dem sich die Partei für eine Fortführung der bis Ende 2009 befristeten Regelungen ausgesprochen hat. In Bayern steht derzeit die Neuordnung des Beamtenrechts auf der Agenda. Sie zielt unter anderem darauf ab, die Arbeitskraft älterer Beschäftigter zu fördern und zu erhalten. „Dabei brauchen wir aber auch zumutbare Bedingungen für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht länger arbeiten können“, verlangt BBB-Vorsitzender Rolf Habermann. Die Altersteilzeit sei da ein wichtiges Instrument. „Wir appellieren an die Bayerische Staatsregierung ihre Absichten offen zu legen!“
Der BBB sieht in der Altersteilzeit einen doppelten Nutzen: Zum einen ermöglicht sie einen gleitenden Übergang in den Ruhestand, zum anderen wirkt sie sich positiv auf die Zahlen der Dienstunfähigkeit aus. „Diese Effekte dürfen nicht verschenkt werden!“, meint Habermann. Der BBB verlange im Rahmen der anstehenden Dienstrechtsreform eine flexiblere Ausgestaltung des Eintritts in den Ruhestand auf freiwilliger Basis – die Staatsregierung beabsichtigt die starre Anhebung der Altersgrenze. Zur Altersteilzeit äußert sie sich derzeit nicht. „Das geht nur zu Lasten der Schwachen“, kritisiert der BBB-Chef. Wer dann aus gesundheitlichen Gründen früher aufhören müsse, muss die Abschläge hinnehmen. „Länger arbeiten soll, wer das kann und will. Wer aber nicht mehr kann, dem müssen zumutbare Alternativen offen stehen. Die Altersteilzeit ist dabei unverzichtbar“, stellt Habermann klar.
Für eventuelle Nachfragen stehen zur Verfügung:
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Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes e.V., Tel. (01 71) 2 31 89 08