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Beamte mit 68 in Pension?

BBB: Ein verfrühter Aprilscherz!

"Herr Raffelhüschen muss irgendwie im Kalender verrutscht sein!", kommentiert Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) die Forderung des Renten-Experten, für bestimmte Beamtengruppen die "Pension mit 68" einzuführen. Es könne sich nur um einen verfrühten Aprilscherz handeln, meint der BBB-Chef. Anderenfalls würden sich doch starke Zweifel am Expertentum Raffelhüschens aufdrängen, wenn er meine, allein aus populistischen Gründen bei den Beamtinnen und Beamten noch eins oben drauf satteln zu müssen.  Dass die Finanzierungsprobleme bei der Altersversorgung immer dringender werden, verkenne auch der BBB nicht. Dies gelte aber für Renten und Pensionen gleichermaßen. Eine einseitige Belastung der Beamtinnen und Beamten ist daher in keiner Weise gerechtfertigt. "Aber es kommt halt in der überwiegenden Öffentlichkeit gut an, das Feindbild des teuren Beamten zu schüren", meint Habermann, "Herr Raffelhüschen muss schon sehr verzweifelt sein, um auf solch plumpe Methoden zu verfallen."

Er solle lieber darüber nachdenken, welche Initiativen zu ergreifen sind, um das tatsächliche durchschnittliche Ruhestandseintrittsalter anzuheben. "Gesundheitliche Beeinträchtigungen, die zu Frühpensionierungen führen, lassen sich meines Wissens nicht von Vorschriften beeindrucken", merkt der BBB-Chef an.

"Die Aufgabe der Beamten liegt darin, eine stabile und leistungsstarke Verwaltung zu sichern. Sie sind nicht dazu da, jahrelange Versäumnisse der Politik auszubügeln!" Kein Beamter habe sich selbst eingestellt. Und dass für jeden Einzelnen Besoldungs- und Versorgungsleistungen zu erbringen sein werden, war schon am Tag seiner Berufung in das Beamtenverhältnis klar. "Jetzt die Betroffenen zu Sündenböcken machen zu wollen, halte ich für zutiefst unanständig!" schließt Habermann.



















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