Zweithöchstes Gremium der dbb jugend bayern tagte am 23.4 und 24.4.2010 in Ingolstadt

Die dbb jugend bayern (dbbjb) macht sich für eine sichere Zukunft der Beschäftigen des öffentlichen Dienstes stark. Aus diesem Grund kamen Ende vergangener Woche in Ingolstadt viele Landesjugendleiter der Fachjugendgewerkschaften zusammen, um über die politischen Themen der letzten Monate zu diskutieren. Als Ehrengast war zu diesem Landesjugendausschuss der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes, Rolf Habermann, geladen, der über die aktuelle Gewerkschaftspolitik berichtete.
Der Landesjugendausschuss wurde von der Trauerfeier für die in Afghanistan gefallenen Soldaten überschattet, der zeitgleich in Ingolstadt stattfand. Der Landesjugendleiter der dbbjb, Jörg Kothe, sprach den Angehörigen sein Beileid aus.
Im Rahmen des Landesjugendausschusses fand ein Gespräch mit Landtagsabgeordnetem Bernhard Seidenath (CSU) statt, der die Landesjugendleiter über das Neue Dienstrecht in Bayern informierte. In Sachen Ballungsraumzulage sei von Seiten der CSU Landtagsfraktion keine Bewegung zu erwarten, so MdL Seidenath.
Die Ausarbeitung der modularen Qualifikationen sei Sache der jeweiligen Ressorts. Hier soll laut Seidenath das Finanzressort federführend sein.
Die dbbjb machte deutlich, dass jede Reform nur davon lebe, dass genügend Geld in die Hand genommen werde, um diese umzusetzen. Ansonsten würde sich laut Jörg Kothe nichts ändern, außer dass man dem Kind einen anderen Namen gegeben habe. Besonders wichtig sei es, die Ressorts mit ausreichend Stellen zu versorgen, damit eine Leistungslaufbahn überhaupt umgesetzt werden könne, so Jörg Kothe. Des Weiteren appellierte er an den CSU-Abgeordneten, den Einstellungsjahrgang 2011 im Blickfeld zu behalten. Hier habe die Politik die einmalige Chance, viele geeignete Kandidaten aus dem doppelten Abiturjahrgang G8 für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.