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Internationaler Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni 2010

BBB: Vorurteile über Bord werfen!


An Stammtischen – aber nicht nur dort – wird immer noch gerne und immer wieder über den öffentlichen Dienst hergezogen. „Das hat er nicht verdient!“, stellt Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), anlässlich des morgigen Tages des öffentlichen Dienstes klar. Die rund 300.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bayern setzen sich tagtäglich dafür ein, das Land in all seinen Facetten zu stärken. Mit dem Neuen Dienstrecht in Bayern, das zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten wird, ist er für eine erfolgreiche Zukunft gerüstet.

 

„Es ist an der Zeit, mit althergebrachten Vorurteilen aufzuräumen“, verlangt Habermann. Der öffentliche Dienst ist eine der tragenden Säulen des Staates und der Gesellschaft. Egal, ob es um Erziehung, Bildung, Sicherheit, Gesundheit oder sonstige Bereiche des Verwaltungshandelns geht. In den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes finden die Bürgerinnen und Bürger einen verlässlichen Partner, der den Rückhalt in der Bevölkerung verdient hat.

 

Dazu werde mit Sicherheit auch das Neue Dienstrecht in Bayern beitragen, meint der Vorsitzende. Hauptanliegen der Neuregelung ist es, die Leistung des Einzelnen verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken. Der BBB hat die Neugestaltung aktiv mit dem in seinen 55 Mitgliedsverbänden gebündeltem Fachwissen begleitet. Habermann: „Der öffentliche Dienst wird mit seinem derzeitigen Potenzial in einen neuen Zeitabschnitt geführt. Flexibilität wird verstärkt und Leistungsbereitschaft stärker betont“. Auch wenn noch einzelne Kritikpunkte bestehen, sieht der BBB dem Inkrafttreten des Gesetzes, das sich derzeit in den abschließenden Landtagsberatungen befindet, mit Zuversicht entgegen. Sparüberlegungen in diesem Zusammenhang erteilte Habermann eine Absage: „Der Erfolg des Projektes darf nicht unnötig gefährdet werden“, warnt der BBB-Chef.



















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