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Rückkehr zur 40-Stunden-Woche für Beamte

BBB: Wir begrüßen die Pläne der Staatsregierung, wenn wir uns auch eine frühere Umsetzung gewünscht hätten!


 

„Dies stellt einen Durchbruch in der längst überfälligen Wiederherstellung der Arbeitszeitgerechtigkeit für die bayerischen Beamtinnen und Beamten dar“, kommentiert Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), die beschlossene Rückkehr zur 40-Stunden-Woche. „Wir begrüßen die Pläne der Staatsregierung, wenn wir uns auch eine frühere Umsetzung gewünscht hätten!“. „In Anbetracht der derzeit angespannten wirtschaftlichen Lage und der Situation auf dem Arbeitsmarkt verdient die beschlossene Absenkung zum 1. August 2012 bzw. 1. August 2013 um je eine Stunde jedoch unseren Respekt“, bekräftigt der BBB-Chef.

 

Im Mittelpunkt aller stattgefundenen Gespräche mit Vertretern der Staatsregierung und Landtagsfraktionen stand beim BBB immer eine schnellstmögliche Rückkehr zur 40-Stunden-Woche. Schließlich warten die bayerischen Beamtinnen und Beamten seit 1994 auf eine Harmonisierung der Wochenarbeitszeit im öffentlichen Dienst. Seither sind sie gegenüber ihren im Angestelltenverhältnis stehenden Kolleginnen und Kollegen entschieden benachteiligt.

 

Das Umdenken in der Staatsregierung und der CSU-Fraktion in der Frage der Wochenarbeitszeit ist vor allem ein Verdienst von Ministerpräsident Horst Seehofer und der Vorsitzenden des Landtagsausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, Ingrid Heckner. „Dafür gebührt allen Beteiligten Dank und Anerkennung!“, erklärt Habermann.

„Unser Dank gilt auch der FDP und den Oppositionsparteien, die nie nachgelassen haben, die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche einzufordern und sich einhellig vor der Landtagswahl 2008 für eine Rücknahme der 42-Stunden-Woche ausgesprochen haben“.



















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