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BBB: Langzeitbaustelle Arbeitszeit beseitigen!

Versprechen vor der Wahl lassen hoffen

 

 

Weg mit der Langzeitbaustelle Arbeitszeit! Anlässlich der ersten Arbeitssitzung des Bayerischen Landtags erinnert der Bayerische Beamtenbund (BBB) heute an sein langjähriges Anliegen: Die Wochenstundenzahl der bayerischen Beamtinnen und Beamten muss wieder reduziert werden. Die Ungleichbehandlung der Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst muss endlich beseitigt werden.

 

Vor der Wahl haben sich – mit Ausnahme der CSU – alle Parteien gegen die 42-Stunden-Woche ausgesprochen. BBB-Vorsitzender Rolf Habermann: „Damit besteht im Landtag rein rechnerisch eine Mehrheit für unsere Forderung“. Leider sage der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien dazu nichts. „Wir hoffen auch die CSU-Fraktion zum Einlenken zu bewegen“, so der Vorsitzende.

 

„Wir haben nicht vergessen, dass Arbeitszeitverlängerung ohne Geldausgleich nichts anderes als eine Bezügekürzung ist“, verdeutlicht Habermann den immer noch schwelenden Unmut der Beschäftigten. „Wir wollen Gerechtigkeit: Entweder eine Reduzierung der Arbeitszeit oder mehr Geld“, fordert der BBB-Chef. Das wird er auch in den anstehenden Gesprächen mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Finanzminister Georg Fahrenschon deutlich machen.

 

Seit 1994 arbeiten bayerische Beamte länger als der Rest ihrer Kollegen im öffentlichen Dienst – seien es Beamte des Bundes, anderer Länder oder Tarifbeschäftigte. Seit 2004 haben sie eine bis zu 42-Stunden-Woche. Nur in Hessen und Thüringen gelten vergleichbare Arbeitszeiten.



















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