Landtagseingabe des BBB zur Anhebung der Wegstreckenentschädigung
München, 14. Dezember 2007 - Beschäftigte, die ihr Privatfahrzeug auf Dienstreisen einsetzen, ersparen den Dienstherren erhebliche Aufwendungen für die sonst notwendige Anschaffung und den Unterhalt von Dienstfahrzeugen. Auch wäre vielfach der Diensteinsatz ohne Verwendung des eigenen Fahrzeuges gar nicht möglich. Diese Bereitschaft darf nicht dadurch bestraft werden, dass die Beschäftigten einen immer größer werdenden Teil der für die Dienstreise anfallenden Kosten aus eigener Tasche begleichen müssen. Der Kilometersatz von 0,30 Euro für die Benutzung eines eigenen Kraftwagens aus triftigen Gründen ist schon lange nicht mehr kostendeckend. Seit die Kraftstoffpreise in den letzten Monaten erneut geradezu explosionsartig gestiegen sind, hat sich diese Situation nochmals dramatisch verschärft. Aus Sicht des Bayerischen Beamtenbundes ist deshalb eine Anhebung der Wegstreckenentschädigung zwingend erforderlich.
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